Internationaler Schlickeralmlauf

Telfes im Stubaital, Tirol, Austria

Internationaler Schlickeralmlauf

Telfes im Stubaital, Tirol, Austria

History


"
Telfes ist das Monte Carlo des Berglaufs: klein, stolz, elitär."
(Kurt Brunbauer)

Mountain Racing has been organised since 1984 by the WORLD MOUNTAIN RUNNING ASSOZIATION (WMRA). Since 1985 there has been the World Mountain Running Trophy every year: two times in Italy, two times in France, two times in Swizerland, in Czech Republic, England, Scotland, Reunion, Malaysia, two times in Germany and three times in Austria

A leading role was Telfes in the Stubai Valley. There were two successful World Trophys.

Since 1995 there have been European Championships in Mountain Running, which are official announced by the EAA since 2002 in Madeira.

...will be continued soon...

 

 

 

 

 

Seit 1995 werden auch Berglaufeuropameisterschaften durchgeführt, die seit 2002 auf Madeira als Leichtathletik -Europameisterschaften (EAA) anerkannt werden, ein Riesenschritt des Berglaufs auf dem Weg von der Randsportart zur IAAF WM und Olympiasportart.

 Der internationale Berglauf nahm  in Telfes 1988 mit dem Pfarrachalmlauf seinen Anfang (Sieger Heidi Neuner und Florian Stern). Noch im gleichen Jahr erhielt Telfes den Zuschlag für die WM (damals noch Weltcup genannt). 1989 ging es bei der Generalprobe erstmals auf das Sennjoch. Die damals mit 18 km überlange Strecke bewältigte der Algerier Mohammed Youkman als Sieger in 1:29.

 Erster Höhepunkt war dann die Weltmeisterschaft 1990:  Beverley Redforn, Constantino Bertolla vor Flori Stern (lang), Severino Bernardini (kurz) und Markus Kröll (Junioren) waren die Weltmeister.

Es folgte dann auf verkürzter WM Strecke  1991 der 1. Schlickeralmlauf (Sieger Heidi Neuner und Peter Pfitscher). In die Siegerliste trugen sich bis 1995 ein: Peter Schatz (1992, 1995), Helmuth Schmuck (1993, 1994) bzw. Sabine Stelzmüller (1992), Elisabeth Rust (1993,1994), Gudrun Pflüger (1995).       

 1996 dann der nächste Höhepunkt: Als bisher einziger Ort wurde Telfes ein zweites Mal mit der Berglauf WM (mittlerweile World Trophy genannt) betraut. Konnte man schon 1990 eine Rekordbeteiligung von 25 Nationen registrieren, so wurden 1996 bei einer Teilnahme von 700 Läufern (incl. Rahmenbewerbe) und 32 Nationen neue Maßstäbe im Berglauf gesetzt. Die Sieger waren diesmal Gudrun Pflüger, Antonio Molinari und Marco Degasperi (Junioren).

 Bereits im Feber 1996 wurde Vorsorge für die Zukunft von Telfes als Berglaufort getroffen. In einem Treffen des OK  Telfes mit dem Veranstalter des Hochfellnlaufes (Bibi Anfang) in Innsbruck im Goldenen Dachl wurden die Weichen für eine Berglaufserie gestellt. Im Herbst 96 war es dann so weit: In einer Gründungssitzung in Telfes wurde unter der Patronanz der Verbände Österreichs, Deutschlands, der Schweiz und Italiens  der Grand Prix beschlossen und 1997 mit Lenzerheide, Telfes und Bergen erstmals durchgeführt. 1998 kam Susa dazu und diese Viererserie wurde bis 2000 beibehalten. Als 2001 das WMRA dann versuchte, einen Konkurrenz Grand Prix durchzuführen, fiel zwar Susa weg, aber mit dem Zugang von Heiligenblut (Glocknerlauf), Zermatt (Matterhornlauf) und Sexten (Dreizinnenlauf) wurde  die Originalserie noch attraktiver: ca 3000 Teilnehmer aus fast 30 Nationen war eine eindrucksvolle Antwort der LäuferInnen auf  den WMRA Grand Prix: Es siegte  dann aber schließlich doch die Vernunft und so ist der Original Grand Prix ab 2003 wieder offiziell. Derzeit bilden 6 Rennen diese mittlerweile auf allerhöchstem Niveau befindliche Laufserie: Borno (Italien) Heiligenblut (Österreich), Telfes (Östereich), Zermatt (Schweiz), Susa (Italien)  und Bergen (Deutschland).

Der Schlickeralmlauf wird seit 1997 auf der Original WM Strecke von 1996 ausgetragen. Die Sieger seit 1997: Janina Saxer-Ruzko, Izabella Zatorska, Angela Mudge, Birgit Sonntag bzw Helmuth Schmuck, Antonio Molinari, Jonathan Wyatt und Martin Cox.

Zusätzlich stehen Rahmenbewerbe für Kinder und Jugendliche auf dem Programm.

Im Gegensatz zu Welt- und Europameisterschaften werden hohe Preisgelder ausgeschrieben, was nicht nur die Bergspezialisten, sondern auch Sportler aus anderen Ausdauersportarten anlockt. Eine eigene Nationenwertung und die Beliebtheit dieser Läufe sind wohl weitere Garanten für die Beteiligung der gesamten Weltelite.

Neben dem sportlichen Wert repräsentieren diese Orte auch die Schönheit der Alpen. In Telfes etwas führt die wohl schwierigste Berlaufstrecke Europas durch wälder entlang eines Wildbaches, dann wieder über sanfte Almen bis hinauf in die herrliche Naturarena der Schlick mit den wild zerklüfteten Felswänden der Kalkkögel, bis im Ziel auf 2300m Höhe der Blick auf die zahlreichen Dreitausender der Stubaier Alpen frei wird.